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Höchste messbare Radioaktivität

Susanne Gerber

01.08.2011

Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima-1 ist die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe am 11. März gemessen worden. Mehr als zehn Sievert pro Stunde betrug die Strahlung am Boden eines Außenrohrs zwischen den Reaktoren 1 und 2, sagte ein Sprecher des Betreibers Tepco. Der Wert ist zugleich der Höchstwert, den die eingesetzten Detektoren überhaupt noch ermitteln können. Sievert ist die Einheit, in der Fachleute die biologische Schädlichkeit von radioaktiver Strahlung bewerten. Gravierende, akute Strahlenschäden treten auf, wenn ein Mensch in kurzer Zeit bereits einer Strahlung von einem Sievert ausgesetzt ist. Es kommt zu Übelkeit, Fieber und Haarausfall. Eine unmittelbare Dosis von acht Sievert gilt als potenziell tödlich. Ohne eine rasche Behandlung sterben daran fast alle Betroffenen. Daher ist der nun ermittelte Wert lebensbedrohlich. Aus den zum Teil stark beschädigten Reaktoren gelangen seit fünf Monaten immer wieder auch größere Mengen radioaktiver Partikel in die Umwelt. Der bisherige Höchstwert war am 3. Juni im Inneren des zerstörten Reaktorblocks 1 gemessen worden, er betrug damals zwischen drei und vier Sievert pro Stunde.

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-08/fukushima-radioaktivitaet-tepco

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Einsortiert unter:Fukushima, Gefahr, Strahlung, Unfall

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