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power – strom und macht

Los Alamos USA

Susanne Gerber

28.06.2011

Im US-Bundesstaat New Mexiko versucht die Feuerwehr einen Großbrand an einem Atom-Komplex in den Griff zu bekommen. Der Brand ist bereits außer Kontrolle geraten und bedroht die Einrichtung Los Alamos National Laboratory, in der auch mit Plutonium gearbeitet wird. Die Einrichtung wurde bereits am Montag vorsorglich außer Betrieb genommen und die nahe gelegene Stadt Los Alamos mit 12.000 Einwohnern zwangsweise evakuiert. Nach Angaben der Betreiber besteht bislang aber keine Gefahr, dass radioaktives Material austritt. Die Anlage entstand während des Zweiten Weltkriegs als Teil der Arbeiten zur Entwicklung der ersten Atombombe.

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE75R0CN20110628

In Los Alamos im US-Staat New Mexico breitet sich ein Buschbrand rasant aus. Ein Kernforschungszentrum nahe des Ortes wurde geschlossen, die Bewohner evakuiert. Die Bilder des verheerenden Feuers. Flammen wüten in den Hügeln von Las Alamos: Nahe des Ortes im US-Staat New Mexico ist ein sich rasch ausbreitender Buschbrand ausgebrochen. Der Brand bedroht die Einrichtung Los Alamos National Laboratory, in der auch mit Plutonium gearbeitet wird. Die Einrichtung wurde vorsorglich außer Betrieb genommen. Die 12.000 Einwohner der nahe gelegenen Stadt Los Alamos wurden aufgrund des näher rückenden Feuers zwangsweise evakuiert. Mittlerweile wütet die Feuersbrunst in einem Gebiet von mehr als 200 Quadratkilometer. Die Feuerwehr versucht ununterbrochen, den Großbrand am Atom-Komplex in den Griff zu bekommen. Es handele sich um den aktivsten Buschbrand, den er je erlebt habe, so der örtliche Feuerwehrchef Doug Tucker. Neben dem LANL erreichte das Feuer aber auch ein Gebiet von 0,4 Hektar, das als Tech Area 49 bekannt ist, und in dem in den 1960er Jahren eine Reihe von unterirdischen Tests mit hochexplosiven und radioaktiven Materialien durchgeführt wurden. Dem Labor zufolge sei der Brand in sicherer Weise gelöscht worden. Umweltexperten des Labors würden die Luftqualität untersuchen, so ein Sprecher. Die Hauptsorge gelte allerdings dem Rauch. Die Organisation „Besorgte Bürger für Atomsicherheit“ teilte mit, dass Feuer scheine rund fünfeinhalb Kilometer von einer Deponie entfernt zu sein, auf der nicht weniger als 30.000 Fässer mit jeweils mehr als 200 Litern, die mit Plutonium verstrahltes Wasser enthalten. Dort warten die Fässer nach Informationen der Organisation auf ihren Weitertransport in den Süden New Mexikos. Ein Sprecher des Labors wollte nicht bestätigen, ob sich derzeit solche Fässer auf dem Gelände befinden. Das Feuer sei aber noch ein gutes Stück von dem Lagerplatz entfernt. Was passiert, wenn die Fässer mit einem solchen Inhalt in Brand geraten, konnte er nicht sagen. Es ist nicht das erste Mal dass nahe Los Alamos ein Brand ausbricht. Bereits im Mai 2000 wurden die Einwohner des Ortes evakuiert, viele hundert Häuser wurden damals durch das Feuer zerstört.

http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/eine-feuersbrunst-bedroht-den-atomkomplex/4332498.html

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