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power – strom und macht

Tepco-Aktie

Susanne Gerber
15.06.2011
Drei Monate nach Katastrophe im den KernkraftwerkenFukushima hat die Regierung in Tokio am Dienstag einen milliardenschweren Rettungsplan für die Betreiberfirma Tepco beschlossen. Ein Fonds, in den neben dem Staat auch andere Energiekonzerne einzahlen sollen, soll Tepco helfen, die mehr als 85 000 Opfer des Atomunfalls entschädigen zu können. Das Parlament muss den Rettungsplan billigen. Die Regierung hatte ihre Pläne für den Fonds bereits im Mai öffentlich gemacht. Damals hieß es, der Fonds solle umgerechnet fünf Billionen Yen (43 Milliarden Euro) umfassen. Analysten hatten allein die Entschädigungszahlungen für die Opfer auf umgerechnet etwa 86 Milliarden Euro geschätzt. Hinzu kommen Kosten für den Ausfall der Atomreaktoren und den Kauf von Erdöl für den Betrieb von Elektrizitätswerken als Ersatz.
Nach dem Beschluss des Kabinetts stieg der Kurs der Tepco-Aktie um mehr als 25 Prozent. Seit der Atomkatastrophe am 11. März war er um fast 90 Prozent abgestürzt.
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Einsortiert unter:Fukushima, Politik

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