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power – strom und macht

China Syndrom

Susanne Gerber

09.06.2011

In den USA wird ein Reaktorunfall mit Kernschmelze umgangssprachlich als China-Syndrom bezeichnet. Häufig wird die Herkunft des Ausdrucks damit erklärt, dass die Volksrepublik China von den USA aus betrachtet, nach populärer Meinung ungefähr auf der entgegengesetzten Seite der Erde liegt (was tatsächlich nicht der Fall ist, da sich beide Staaten nördlich des Äquators befinden) und man meint, dass sich der geschmolzene Reaktorkern in Richtung China tief in die Erde hineinschmilzt. Diese Bezeichnung wurde durch den Film „Das China-Syndrom“ populär.

…dann wäre es das China Syndrom…Michael Sailer m Gespräch mit Manfred Kriener

24.03.2011 in der Wochenzeitung „Der Freitag“

Michael Sailer: Wir haben sicher mehr als 1.000 Tonnen radioaktive Brennstoffe in Fukushima. Das radioaktive Inventar ist damit sehr viel höher als in Tschernobyl. Zusätzlich zu den Reaktoren erhöhen sieben Lagerbecken für Brennelemente das Gefährdungspotenzial. Aus mehreren Jahrzehnten Betrieb liegen die abgebrannten Brennelemente noch auf der Anlage.

Manfred Kriener: Wie schätzen Sie den Zustand der Druckgefäße in den drei kollabierten Reaktoren ein? Wie lange können die Stahlbehälter dem glühenden Brei der Kernschmelze noch standhalten?

Michael Sailer: Das wissen wir nicht. Es gibt weder Messgeräte noch Überwachungskameras. Wir können nur auf theoretische Studien zurückgreifen. Wir wissen, dass die Kernschmelze, wenn sie sich wegen fehlender Kühlung immer weiter aufheizt, irgendwann als flüssige Masse bei Temperaturen von mehr als 2.000 Grad in die Tiefe fällt und auf der Stahlwand des Reaktordruckbehälters liegt. Dort kann sie sich durch das Material fressen, denn Stahl schmilzt bei Temperaturen von 1.000 Grad.

Manfred Kriener: Die Kernschmelze würde sich dann in die Erdkruste hineinbohren?

Michael Sailer: Wenn sie nach unten durchschmilzt, wäre es das China-Syndrom. Gegenüber einem Ausbruch nach oben ist es die harmlosere Freisetzung.

Manfred Kriener: Ist die Zerstörung des Stahls zwangs­läufig oder kann er, wie bei der AKW- Havarie 1979 in Harrisburg, vielleicht doch standhalten?

Michael Sailer: Die Lage war damals völlig anders. Dort ist es nach einigen Stunden gelungen, die Kühlung über stromversorgte Systeme des Reaktors wieder in Gang zu setzen.

Michael Sailer gehört seit 1999 der Reaktorsicherheitskommisson an, der er einige Jahre auch vorsaß. Außerdem ist der 58-Jährige beim Darmstädter Öko-Institut Mitglied der Geschäftsführung. Der Chemiker gilt seit vielen Jahren als einer der profiliertesten Kritiker der Atomkraft. Das Gespräch führte Manfred Kriener. Er ist Chefredakteur des Umweltmagazins

http://www.freitag.de/politik/1112-es-droht-das-china-syndrom

The term China Syndrome was coined by Physist Ralph E Lapp . in 1971
Professor Lapp, was an honary member of the manhattan project, holding the position of the director of the metallurgical labratory. He also can be refrenced, in the general staffing of the US war department’s top advisor on Atomic Energy. As well as the Head of Nuclear physics, in the branch office in Naval Research. He is more recognised, for his views, on Nuclear Radiation Biology, and his term paper ”A nuclear Reference Manual, Must we hide”… In writing Nuclear Radiation Physics, He became an activist leader in life, writing the book: “Victims of the super bomb”. His understanding of nuclear physics, was one of the most accredited, sources for the United States, Nuclear Regulatory Commision to date… His term “China syndrome” was based on the idea of a catastrophic, meltdown of a nuclear reactor. Involving a loss of coolant accident. The scenario begins, when something causes the coolant level in the reactor pressure vessle, to drop uncovering all or part of the Nuclear fuel assembly. “This scenario, is almost identical to what has already happened, in Fukushima, Japan”. The nuclear fuel assemblies, create a chain reaction termed as “fission”. It was in Professor Lapps opinion, that Nuclear fuel, in absense of coolant would continue to produce, significant residule heat for a number of days, due to further decay of fission products. If not properly cooled, the fuel assemblies, may soften and melt, falling to the bottom of the reactor vessle. There, without the coolant preventing enough of a chain reaction to reduce thermal temperature, The tempreature of the molten fuel could increase to the point where it melts through the structures containing it. Such an unfortunante series of events could release vast amounts of radioactive nuclides into the atmosphere, and ground. What many current websites have failed to notice is, that radiation is continually being released in large amounts every moment of every day. The continued observation of iodide, through the last 4 months, gives insight, to the processes going on inside the Fukushima Reactors. The very presence of iodide ( a nuclide with an 8day half-life) 3 months, later can only indicate one thing. The reactor’s in japan are in a state, of constant fission. Meaning the fuel is uncontrolled and there is no  barrier to the enviroment.

http://enenews.com/nuclear-fuel-has-melted-through-base-of-fukushima-plant

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Einsortiert unter:Fukushima, Kernschmelze, Meltdown, Unfall

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